Amiga



Vergangenheit

Meinen ersten Amiga bekam ich Am Ende der 80er Jahre, es war ein schlichter Amiga 500. Er lößte meinen ersten Computer überhaupt, den legendären C-64, ebenfalls aus dem Hause Commodore, ab. Kickstart und Workbench 1.3 ! Da sah der PC unter Dos und selbst mit Windows 3.x traurig gegen aus. Die Vielfalt an Software war riesig, besonders der Spiele Sektor. Bis zum erscheinen der 3 D Beschleuniger und danach der reinen 3 D Grafikkarten, mußten sich Amiga Spiele vor keinem anderem Computer fürchten. Falsche Weichenstellungen und schließlich die Commodore Pleite 1993, nahmen dem Amiga dann aber die Dominanz im Privat Rechner Bereich. Der Windows PC mit dem 486er aber spätestens seit dem Beginn der "Pentium" Zeit und die massenhaft und billig zu erhaltende Hardware, machten den Amiga zu einem Nischensystem. Trotz der späten AGA Modelle: A 1200 und dem Amiga Flagschiff A 4000. Amiga 4000/66 ca. 1999 Dennoch blieb ich dem Amiga treu. Der 500er hatte zuletzt eine Viper 520/33 Turbokarte drin. Ausgestattet mit einem 68020 Prozessor der mit 33 MHz getaktet war, 8 MB Fastram Onboard hatte und zusätzlich über eine IDE Schnittstelle verfügte. Ebenfalls Onboard aber leider gelötet waren Kickroms der Version 3.0. Im orginal Gehäuse war es zwar etwas eng aber ich hatte eine Festplatte drin und das Chipram auf 2 MB ausgebaut. Das CD Rom LW wurde auch über die Viper angesteuert passte aber nicht mehr ins Gehäuse...1998 holte ich mir dann einen A 4000 D Zunächst nur mit 68030er Karte und 25 MHz. Wie es so ist würde aber aufgerüstet. Die Beschleunigung und den Speicherausbau übernahm eine Apollo 2060/66 mit sagenhaften 66 MHz Taktfrequenz. Erstmals kam ich ins Internet. Eine neu Aera war angebrochen. Doch dann war Schluß mit Amiga. Ich verkaufte all meine Hardware und kaufte meinen ersten PC.

UAE

Die Leistung moderner CPUs ermöglicht heute jedem, der nicht mehr über eigene Amigas verfügt, diese zu emulieren. D.h. auf einem beliebigen Hostbetriebssystem wird UAE (Ultimate Amiga Emulator) als Task o. Programm gestartet und läuft dann entweder im Fenster (Xwindow) oder gar Bildschirmfüllend. Letzteres ist wenn es auf Geschwindigkeit ankommt die bessere Wahl. Für ein altes Amiga 500 Spiel oder ein Demo z.B. reicht ein Fenster (640x512) aber absolut aus. Eine Runde Pinball Dreams gefällig? Pinball Fantasies UAE gibt es für Linux, Windows, Mac, etc. und für den Amiga selbst auch! Die am weitesten entwickelte Version gibt es natürlich für Windows (WinUAE. In Ihr sind die JIT (Just in Time) Routinen von Bernie Meyer enthalten. Diese bewirken eine Geschwindigkeit der Emulation, welche Lichtjahre über der beschleunigter echter Amigas mit 68040 und 60 CPUs liegt. Erreicht wird selbiges durch das ab arbeiten von 68000er Coder direkt auf dem x86er.
Nach dem starten ist man in der grafischen Oberfläche von UAE und kann so ziemlich alles was das herz begehrt einstellen. CPU, Ram, Chipram, Sound, Grafik, etc.. Es ist sogar möglich auf die PC Laufwerke zu zugreifen. Festplatte, CD Rom Laufwerk kein Problem. Um UAE eine Festplatte zur Verfügung zu stellen, will man z.B. Amiga OS (Workbench z.B. 3.1 oder 3.9) gibt es 2 Möglichkeiten. Erstens man erzeugt ein neues Verzeichnis auf seinem Hostbetriebssytem oder man verwendet ein HDF Datei (Hard Disk File). Die zweite wahl hat den Vorteil, das UAE auf die Ihm zugeteilten HDFs und nicht auf das Filesystem des Hostsystems zugreift. Nun ist es möglich Amiga OS zu installieren und sämtliche Programme auf die Festplatte zu bringen. UAE einschalten und direkt nach Amiga OS "booten"! Auch die Nutzung einer virtuellen Grafikkarte ist möglich. Moderne Amiga Programme sind ohne Grafikkarte auf die maximal 256 Farben des AGA Chipsatzes (Amiga 1200/4000) beschränkt Zudem möchte der Anwender sicher auch mit hohen Workbenchauflösungen arbeiten z.B. 1024x768. Früher ging das nur mit den damals sehr teuren Amiga Grafikkarten wie die Picasso II/IV, die Retina, etc.. UAE kann aber Speicher der PC Garfikkarte zugeteilt werden so das Grafikleistung jeseits realer Amiga Karten möglich geworden ist.
Die Amiga Disketten können leider nicht (direkt) genutzt werden. UAE wird stattdessen mit ADFs (Amiga Disk Files) welche man in virtuelle Disketten Laufwerke im Menue aufrufen kann gefüttert. Also ADF von z.B. Workbench 1.3 ins Laufwerk und starten. Voila, sofern man vorher einegstellt hat das man Kickrom 1.3 benutzen möchte Workbench 1.3 ist man auf der Workbench 1.3 angelangt und das auf einem PC!!
Vorraussetzung ist aber eine Kickrom Datei. Das Kickrom ist Teil des Amiga Betriebssytems und als Rom in die Hardware integriert. UAE läuft nur sofern man über eines der verschiedenen Kickroms z.B. Kick 1.3 oder 3.0 etc. verfügt. Es ist leider immer noch nicht legal, ein Kickrom aus dem Netz zu benutzen, wenngleich nicht schwierig eines zu finden. Im UAE Paket ist aber ein Toll um Amigaseits das Rom auszulesen und auf Diskette zu speichern. Die andere legale Möglichkeit ist das Komplettpaket von Cloanto, einem langjährigen bis heute aktiven Amiga Softwarehaus. Amiga Forever heißt es und ist als CD Rom erhältlich. Auf CD gibt es die aktuellen UAE Versionen, Workbenches und eben auch die Kickroms.

  • Amiga News
  • Die Ultimative deutsche Amiga Webseite, mein Lieblingsforum.
  • Aminet
  • Für den Amiga User die ultimative Seite. Von Sortware bis zum IFF Bild und täglich Neueinträge.
  • WinUAE
  • Die Webseite von Windows UAE der am weitesten entwickelten UAE Version.
  • UAE
  • Die Urseite von UAE mit der Linux Version
  • RCDrummond
  • UAE so schnell und so Leistungsfähig wie WinUAE, absolut Top
  • Amigaland
  • Professionell gemachte Seite mit Files, Tips und Hilfen
  • Amiga Hardware Database
  • Dies ist die Ultimative Quelle von Amiga Hardware Infos
  • Cloanto
  • Hier gehts direkt zur Homepage von Cloanto, wo es legale Roms gibt.
  • Planetemu
  • Emulations Seite nicht nur Amiga aber ohne Ende ADFs und HDFs ADFs

Die wichtigsten Links sind oben zu finden. Des weieteren gibts am Ende dieser Seite noch meine eigenen Downloads so auch immer die aktuelle UAE Version als Suse RPM und WinUAE.
In den Jahren ohne echten Amiga waren mir nur ein paar Disketten geblieben. Diese 880kb Disketten kann man aber auch ohne Amiga Diskettenlaufwerk in den PC einlesen. Da gibt es das Dostool Disk2fdi was ich wärmstens empfehlen kann. Es benötigt lediglich zwei PC Diskettenlaufwerke um laufen zu können auch wenn man das ADF direkt auf die Festplatte schreiben läßt. Zum anderen gibt es ebenfalls als Dostool Readadf. Hier reicht ein Diskettenlaufwerk aus aber man muß eine einzelne Leitung zwischen Diskettenlaufwerk und den Paralellport legen, eine Grafik dazu ist begefügt, samt Anleitung natürlich. Für das erste Tool natürlich auch.
Der Weg läßt sich auch umkehren d.h. hat man wie ich einen echten Amiga verwendet man das Amigados Tool Adf2disk. Ein prächtiges Programm. Eine leere 880 kb (720 kb PC Disk) Diskette in den Amiga schieben und mit der Pfadangabe zur Adf Datei schreibt das Tool die Daten zurück auf die Amiga Diskette. Am besten gleich probieren.

  • Disk2fdi
  • Mein Lieblingstool um Amiga Disketten in Adfs zu verwandeln
  • Readadf
  • Eine Alternative mit dem selben Zweck
  • Adf2disk
  • Hiermit schreibt der Amiga eine Adf zurück auf Amiga Diskette

Amiga im Alltag

Nach wenigen Jahren der Abstinenz bin ich durchgehend wieder Besitzer und User realer Amigas. Zunächst ist da ein klassisch schöner Amiga 4000/40 Amiga 500 mit Kickrom 3.1 drauf, per Schalter kann ich auf Kickrom 1.3 wechseln. Der kleine Amiga hat 1MB Chipram und von dem am Expansionsport steckendem Alfa Power IDE Controller 4 MB Fastram! Derzeit ist eine 3.2 GB Festplatte drin von der ich die Workbench 3.1 boote. Als CPU kommt ein 68010 zum Einsatz der ist einen klitze kleinen Tacken schneller und dennoch kompatibler als 20er 30er usw. CPU Karten. Der 500er hat nun noch eine ECS Denise verpasst bekommen um die diversen zusätzlichen Auflösungen nutzen zu können. Angeschlossen ist das gute Stück an einen Microvitec Monitor. Ein zweites Diskettenlaufwerk ist natürlich ein muß. Dieser Amiga ist die Spass-Maschine.
Mein Hauptamiga ist derzeit ein Amiga 4000 D. Dieser Amiga war mal das absolute Flagschiff von Amiga übertroffen nur durch den A 4000 Tower. Eine GVP G-Force 040 Turbokarte die T-Rex, verleiht die nötige Kraft: 68040 CPU mit 40 MHz sowie 8 MB spezielles GVP Ram zu den 16 MB Amiga 4000 Ram, 2 MB Chipram, ein Fastlane Z3 SCSI Hostadapter betreibt meine zwei 4 GB Festplatten, den CD Brenner sowie nach Bedarf ein Iomega Zip 100 LW. Durch 28 MB (64 sind in arbeit) Z3 Ram auf habe ich nun 56 MB Ram. Weitere Ausstattung: Kickrom 3.0, Picasso IV Grafikkarte die an einem Nokia Valuegraph 417TV Monitor betrieben wird (der kann auch die standard Amiga Auflösungen anzeigen und die Picasso schaltet dann am selben Monitor einfach von VGA auf Amiga Auflösung),Fürs DSL-Surfen habe ich eine nagelneue (Vesalia) X-Surf 3 im Einsatz, damit könnte ich gar noch IDE Festplatten betreiben, was wegen dem fehlenenden Platz aber entfällt. Als Betriebssystem fungiert Workbench 3.1 mit der Magic Workbench Erweiterung. Eine Wonne von einem Amiga. Datensicherung erfolgt mit einer externen SCSI 4GB Apple Festplatte. Email mit YAM Internet surfen mit IBrowse oder Aweb wer sagt denn da noch das man einen Mehrkern Prozessor mit mehrmals 3000 MHz braucht? Eine 68040 CPU tuts doch auch.

Mein erster 4000er hatte weder ISDN/DSL noch konnte sein AGA Chipsatz mit der Picasso IV mithalten. Die reine Freude sage ich. Zugegeben ich habe meine Amigas nicht jeden Tag an, doch wenn es mich wieder packt besuch ich die Amiga News doch am liebsten vom Amiga aus. ADFs aus dem Netz schreibe ich einfach vom 4000er auf 880 kb Disketten zurück und spiele Sie (am liebsten Demos) am A 500 dann ab. Unsinn ja aber mit Verstand! Amiga 500 mit 3 GB HD
Emulator hin oder her auch wenn UAE (Jit natürlich) selbst Turbo Amigas um Lichtjahre abhängt. Es ist nicht das gleiche. Dennoch macht es spass hin und wieder e-uae oder WinUAE zu starten wenn man keinen echten Amiga mehr hat oder unterwegs ist oder nur aus Spass...




amiga

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Amiga PPC

Mein erster PPC "Amiga" ist da. Ich habe jetzt erstmals einen PPC Amiga erworben ein "Efika" Board mit Morph OS 2.1. Das ist ein knapp 400 MHz Efika mit 300 Watt Netzteil Purschneller Mini Rechner mit 128 MB DDR Ram, USB 1, Audio und Lan Schnittstelle. Eine kleine Radeon 9250 (AGP) mit 128 MB ist über eine Riser Karte im PCI Slot des Efika und sorgt so für 3 D Power. Dazu hat das Efika einen 40 Pin IDE Controller an dem eine 40 GB 2,5" IDE Platte werkelt. Die Erprobung fand mit einem 300 Watt PC Netzteil und ohne Gehäuse statt. Das Efika ist nämlich weder mini noch Micro ATX Standard. Das Gehäuse was ich nun verwende ist von Antoine Dubourg. Es ist schlicht und puristisch und klein. Die Stromversorgung übernimmt nun eine PicuPSU. Ich bin fürs erste recht angetan von Morph OS, da die Ähnlichkeiten zum Amiga OS erstaunlich sind.Efika im Alugehäuse nebem Sony  USB DVD
Was mich als langjährigem Linux User (erst SuSE nun Opensuse) wurmt ist mal eben sehr viele Euro für ein Betriebssystem zu zahlen. Nicht Das zahlen dafür an sich ist schon eine Überwindung und nur mit dem "Amiga Fan sein" zu erklären aber die nicht mögliche Übertragung auf einen weiteren "MorphOS" Amiga ist ätzend. Also erst informieren dann registrieren. Immerhin zahle ich aber nicht an Bill McEwen... Den größten Amiga-Bremsklotz aller Zeiten. Wer Morph OS nur probieren will kann das natürlich auch tun dann läuft es aber nur eine bestimmte Zeit lang. Lohnt sich allemal!


  • Efika Info
  • Die Genesi Seite über das Efika
  • Vesalia
  • Hier gibts das Efika neu vom Amiga Händler
  • Efikaz
  • Der Gehäusebausatz meiner Wahl
  • MorphOS
  • Das PPC Amiga OS zum Efika

MorphOS 2.1

MorphOS 2.1

MorphOS 2.1

Efika in Case

Efika Back


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